F.A.Q. / Häufig gestellte Fragen



Wieso der Name "Lichtreich"?

Fotografie arbeitet mit Licht aber auch Schatten. Persönlich bin ich ein spiritueller Mensch. Daher wollte ich einen Namen, der all dies vereint. Somit kann der Name als das Reich des Lichtes verstanden werden, aber auch als Fotografie reich an Licht. Wer aber meine Fotos betrachtet wird oftmals recht dunkle Bilder sehen. Vielleicht die Schattenseite des Menschseins?

Wie findest Du deine Modelle?

Da ich als schwuler Fotograf begonnen habe, fand ich meine Modelle hauptsächlich über das Internet. Speziell die Plattform GAYROMEO (siehe Kontakte) bot mir die Möglichkeit mit interessierten Männern in Kontakt zu kommen.

Ist so eine Fotosession kostenpflichtig?

Nein. Grundsätzlich fotografiere ich kostenlos. Einzige Bedingung ist, dass sich das Modell per Vertrag bereit erklärt, dass ich alle Fotos veröffentlichen darf. Man spricht in Fachkreisen von der "TFP" Fotografie (Time for Print). Jede Fotosession ist ein Experiment ohne Garantien. Deswegen arbeite ich lieber kostenlos und ohne Erfolgs- und Erwartungsdruck.

Wer kommt für dich als Modell in Frage?

Im Prinzip jeder der Spaß an der Fotografie hat. Ein gewisser Exhibitionismus ist schon von Vorteil. Natürlich werden die Fotos um so besser, je mehr ich von dem Modell angetan bin. Ein trainierter Körper ist aber nicht immer die Grundvoraussetzung. Mich reizen auch schöne Gesichter oder andere spannende Körpermerkmale. (z.B. Segelohren und Glatze). Mir geht es um Ausstrahlung und um den Mut, sich ganz dem Bild hinzugeben. Ich mache Menschen nicht schöner, denn Wunder vollbringe ich nicht, aber ich kann versuchen, das Besondere zu fotografieren. Es ist immer auch ein Experiment.

Wie läuft so eine Fotosession ab?

Das kann man so nicht pauschal beantworten. Jede Fotosession ist anders. Es hängt davon ab, wo und unter welchen Bedingungen Fotos gemacht werden. Ganz wichtig ist natürlich, dass sich jeder wohl fühlt. Ich versuche mich in jedes Modell einzufühlen. Meist in einem Vorgespräch kommt man sich schnell näher und auch, welche Grenzen es gibt. So manches Modell hatte falsche Vorstellungen und meist stehen sexuelle Phantasien im Vordergrund. Aber beim Fotografieren geht es nicht um Sex sondern um das Spiel mit dem Körper und der Umgebung. Nur wer sich total fallen lassen kann, wird am Schluss die körperliche Anstrengung in Kauf nehmen und sich über die Resultate freuen. Natürlich ist absolut JEDER am Anfang verkrampft. Aber selbst dabei kann man schon erste schöne Bilder machen. Ich taste mich langsam heran und natürlich darf auch das Lachen nicht zu kurz kommen. Niemand ist perfekt und gerade das macht es so spannend. Im besten Fall entwickelt man zusammen die Bilder. Wobei ich deutliche Anweisungen gebe und jede Inspiration dennoch dankbar aufnehme. Eine Fotosession dauert in der Regel maximal 3 Stunden. Folgende Regeln sind wichtig: 1. Niemand muss sich sofort komplett ausziehen 2. Grenzen werden beachtet und nicht verletzt. 3. Niemand muss lachen, außer es passiert aus der Lust heraus. 4. Wünsche und Anregungen sind jederzeit willkommen.

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Wo und warum veröffentlichst du Bilder?

Diese Frage interessiert meist immer an erster Stelle, da mit der Veröffentlichung auch Ängste verbunden sind. Daher sollte sich auch jeder VORHER bewusst sein, dass Bilder im Prinzip überall auftauchen können. Gerade das Internet macht es sehr leicht, leider auch oftmals unter Verletzung des Datenschutzes und des Copyrights. Ich bin Fotograf geworden, weil ich etwas mit den Bildern mitteilen möchte. Ich möchte die Bilder mit anderen teilen. Ohne diese Veröffentlichung würde es einem Schauspieler gleich kommen, der ohne Publikum spielt. Ich gehe davon aus, dass interessierte Modelle gerade mich ausgewählt haben, weil sie etwas Besonderes in meinen Bildern sehen und auch eine gewisse Qualität. Daher setze ich auch voraus, dass jeder versteht, dass ich nur das veröffentliche, was ich vor mir und dem Modell vertreten kann. Ich bin sehr selbstkritisch und tausende Bilder bleiben unveröffentlicht, da sie nicht meinem Verständnis von Kunst entsprechen, egal was die Bilder zeigen. Ich kann heute natürlich noch nicht sagen WO ich die Möglichkeiten erhalte Bilder öffentlich zu zeigen. Ich bin für alle Gelegenheiten dankbar. Um dies zu erreichen nutze ich natürlich auch das Internet. Auf meiner Homepage sind diverse Veröffentlichungen aufgelistet. Ziel ist es, dass ich in der Kunstszene mir einen Namen machen kann. Aber vor allem möchte ich vielen Menschen meine Bilder zeigen um sie von der Schönheit des Menschen und seiner vielen Ausdrucksmöglichkeiten zu begeistern.

Ich möchte lieber Bilder später freigeben.

Auch diese Frage wurde mir oft gestellt. Meist von Männern, die nicht möchten dass man sie auf Fotos erkennt. Sie möchten einerseits tolle "geile" Bilder haben, aber kein Risiko eingehen. Das muss ich aber konsequent ablehnen. (Wobei es seltene Ausnahmen gibt) Ich möchte vor einem Shooting entspannt herangehen und nicht von Anfang an auf alles Mögliche achten müssen, was auf einem Bild nicht zu sehen sein darf. Und es ist auch vorgekommen, dass bei so einem Shooting DAS Bild entstanden ist, welches mich umgehauen hat, aber das Modell bedenken hatte. Somit ist meine Arbeit umsonst gewesen. Denn mir ist DAS EINE BESONDERE Bild wichtiger als hundert NUR GUTE Bilder. Jedes besondere Bild, welches so in der Schublade verschwindet ist ein verlorenes Bild. Selbst wenn ich gegen Geld arbeiten würde, so könnten eventuell 200 Euro nicht das ausgleichen, was mir dadurch verloren geht. Deswegen arbeite ich nicht gegen Geld. Den tatsächlichen Wert ist niemand bereit zu zahlen.

Fotografierst Du nur Männer?

Im Grunde schon. Aber es ist in jüngster Zeit vorgekommen, dass ich von einem Domina-Studio gefragt wurde, ob ich eine ihrer Damen fotografieren könne. Es war für mich eine neue Herausforderung. Aber sicherlich nur eine seltene Ausnahme. Die Liebe zum männlichen Körper ist bei mir nun mal zu 100% ausgeprägt und leidenschaftlich. Was die Zukunft bringen wird weiß ich nicht, aber zunächst möchte ich mich weiter in der Männer-Körper-Fotografie entwickeln und austoben.

Hast du ein Fotostudio und welche Ausrüstung benutzt du?

Ich habe kein Fotostudio. Ich arbeite hauptsächlich mit dem Licht, welches ich gerade vorfinde. Teilweise also mit recht wenig Licht. Das erschwert die Arbeit sehr. Man nennt dies auch Low-Light-Fotografie. Eine Nachbearbeitung am PC ist dabei besonders wichtig. Ich muss auch sehr viele Nachteile bei der Bildschärfe und Qualität in Kauf nehmen. Daher scheuen viele diese Art der Fotografie. Ich arbeite inzwischen mit einer Canon EOS 50D Kamera, die ich sehr liebe. Ich benutze kein Blitzlicht (oder nur sehr selten). Man darf nicht vergessen, dass alles nur ein Hobby ist und ich keine teure Crew engagieren kann. Ich finanziere alles selber und verdiene nichts durch die Fotografie. Daher muss man das auch immer bei der Betrachtung meiner Bilder beachten.